Presseberichte

TLZ: Kunst um “Ein gutes Jahr” - 2.12.08

Mittwoch, 3. Dezember 2008

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Artikel zur Jahresausstellung 2008 in der TLZ

Thüringer Allgemeine: “Teures Knäckebrot” - 02.12.08

Mittwoch, 3. Dezember 2008

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Artikel zur Jahresausstellung 2008 in der Thür. Allgemeinen

Thüringer Allgemeine: “Bis auf den letzten Platz gefüllt” - 25. 8. 2008

Donnerstag, 4. September 2008

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Thüringer Landeszeitung: “Der erste Nachtgarten lockt” – 20. 8. 2008

Donnerstag, 4. September 2008

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Thüringer Landeszeitung: “Im Cafe statt im Garten gelesen” – 26. 8. 2008

Donnerstag, 4. September 2008

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Thüringer Landeszeitung: „Projekt ‚24‘ trägt Zuversicht weiter“ – 28. 12. 2007

Donnerstag, 3. Januar 2008

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Projekt „24“ trägt Zuversicht weiter – Kunstverein Eisenach bilanzert seine Weihnachtsaktion

Die Gelüste der Augen

Dienstag, 1. Januar 2008

Nicht nur Kassel, Venedig, Münster und Basel zogen im vergangenen Jahr die Kunstfreunde an, auch Thüringer Museen und Galerie warben erfolgreich um Besucher. Dazu setzte man im Buga-Land zwischen Bad Frankenhausen und Meiningen ebenso auf Barock wie Klassische Moderne und die Zeitgenossen. Freilich gab es wie 2006 auch den hausgemachten Kunstskandal.

ERFURT. Vergleicht man die zehn publikumsträchtigsten Ausstellungen mit Malerei, Grafik, Plastik usw. allein der letzten drei Jahre, dann hält das Panorama-Museum Bad Frankenhausen wieder den Spitzenplatz in der Statistik dieser Zeitung. Nach dem leichten Besucherrückgang seit 2005 knüpft das Haus erneut an frühere Zahlen an. Blieb doch das Interesse an Werner Tübkes Bauernkriegspanorama letztlich hoch – bundesweit. Davon profitiert jede Sonderausstellung, im Jahr 2007 eben „Im Licht der Wirklichkeit“ mit zeitgenössischer spanischer Malerei. Es kamen 35.391 Gäste.
Gleichwohl waren es fast 5.000 mehr in der Klassik-Stiftung, um dem „Ereignis Weimar“ beizuwohnen in Kooperation mit der Friedrich-Schiller-Universität Jena zum 200. Todestag Anna Amalias mit 500 Exponaten. Doch hier spielte die bildende Kunst nur einen Part neben Literatur, Interieur usw. Ähnlich verhält es sich mit der dritten Landesausstellung, die 250.000 Besucher zur Heiligen Elisabeth von Thüringen führte, und mit der Sonderschau „Im Reich der Göttin Freiheit“ auf Schloss Friedenstein Gotha mit 18.500 Besuchern. Letztere widmete sich äußerst vielseitig all dem, was es rund um den ersten englischen Garten auf unserem Kontinent zu erzählen gibt.
Besonders hoch in der Gunst des Publikums stand im Vorjahr Erfurts Kunsthalle, die mit „Von Renoir bis Feininger“ eine der erfolgreichsten Ausstellungen seit der Wende veranstaltete. Damit knüpfte sie thematisch auch an seine Expressionismusschau bzw. jene zur “Rückkehr der Moderne” an. Überhaupt: Das Interesse an der Klassischen Moderne erweist sich in Thüringen, das Kunstförderer wie Botho Graef oder Alfred Hess und bis 1937 Sammlungen wie jene von Erfurt und Jena hatte, als sicherer Ort im Bewahren von Traditionen.
Jenas Stadtmuseum beispielsweise versuchte dabei eine Ausstellung zu rekonstruieren, die bereits 1912 Werke von August Macke und Cuno Amiet vereinte. 20.340 Besucher wurden angezogen, und Kurator Erik Stephan ist einmal mehr ein repräsentativer Katalog zu danken, den man weit über Thüringen hinaus beachtete. Erneut hatten sich die Jenaer dabei in Werbung und Präsentation mit dem Kunsthaus Apolda zusammengetan, das etwa zur gleichen Zeit mit Kurator Hans-Dieter Mück an die Maler der Künstlergemeinschaft “Die Brücke” erinnerte. 10 908 Gäste erlebten diese Sonderschau. Sie war ein sinnfälliger Ausgleich für jene rund 80 Meisterwerke aus russischem Besitz, auf die Apoldas Avantgarde leider kurz vor Toresschluss verzichten musste.
Rund 16.000 Besucher fühlten sich im Sommer zur Bundesgartenschau in Gera und Ronneburg von „Un-Verblümt: Otto Dix“ eingeladen. In der frisch renovierten Orangerie bescherten die Geraer unter ihrem neuen Leiter Holger Saupe ein weiteres Highlight parallel zu solchen Kunstaktionen wie die des Leipzigers Michael Fischer-Art.
Dass auch die Kunst des leichteren Zuschnitts ihre Interessenten findet, bewiesen Gothas “Garten der Lüste” mit erotischen Bildern und Pretiosen (16.000 Besucher), die romantischen Tableaus eines Friedrich Nerly (4.000) im Sondershäuser Schloss, italienische Zeichnungen (8.000) in der Klassik-Stiftung Weimar und der Blick in die Bauerngalerie (5.500) des Meininger Schlosses Elisabethenburg. „Augenlust“ also bis zur naiven Kunst im Lindenau-Museum von Altenburg. Kunstangebote allerorten, im Großen wie im Kleinen. Etwa mit Horst Peter Meyer auf Schloss Molsdorf, 24 Künstlern an 24 Orten in Eisenach oder bei der Pflege des Werks der verschollenen Klassiker durch die Galerie von Michel Hebecker in Weimar.

Auf reges Interesse stieß im Erfurter Kunsthaus sowie an fünf Außenobjekten die internationale Ausstellung zu 484 „Konspirativen Wohnungen“ zur vor drei Jahren entdeckten geheimen Straßenkartei F 78. Gleichwohl bescherte gerade diese von der Bundeskulturstiftung und der Landesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen, Hildigund Neubert, geförderte Exposition einen Skandal. Schuld war Neubert, die bereits 2006 für die Abhängung eines missliebigen Bildes von Werner Tübke im Thüringer Landtag gesorgt hatte. Diesmal bootete sie kurzerhand den Kunstdienst der Evangelischen Kirche um Eric Langer im Kunsthaus wegen dessen Willi-Sitte-Ausstellung in der ehemaligen Peterskirche aus. Dies war ein Geschenk für die Kunstdiskussion. Nicht zuletzt die Eigenmächtigkeiten der Landesbeauftragten bescherten Sitte 11.148 Kunstfreunde, die sich selbst ein Bild machten – bei freiem Eintritt.
Und sonst? 2007 öffnete mit der Galerie Thoms in Mühlhausen ein neuer Ausstellungsort, der neben Heinz Zander auch Kay Voigtmann (TA-Galerie 31) präsentierte, während die Kunsthalle Arnstadt sowie das Kunsthaus Meyenburg in Nordhausen ihre fünftes Jubiläum feiern konnten. Weitere gute Nachrichten sichert ein Blick in die Ausstellungspläne 2008. Demnächst auf dieser Seite.

Wolfgang LEISSLING

Thüringer Allgemeine: „24 Mal Kunst bis Heiligabend“ – 20. 12. 2007

Donnerstag, 20. Dezember 2007

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24 Mal Kunst bis Heiligabend

Thüringer Landeszeitung: „‚24‘ nur noch bis zum 24. Dezember“ – 18. 12. 2007

Donnerstag, 20. Dezember 2007

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„24“ nur noch bis zum 24. Dezember – Kunstaktion des Kunstvereins in der Innenstadt

Thüringer Allgemeine: „Dodo und weitere 23 Werke“ – 17. 12. 2007

Donnerstag, 20. Dezember 2007

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Dodo und weitere 23 Werke